Check-Up - Früherkennung statt Verdrängung

Vorsorge ist heutzutage für uns alle selbstverständlich. Wir sichern uns mit allerlei Versicherungen gegen hohe finanzielle Risiken ab und bringen unser Auto regelmäßig zur Inspektion. So schützen wir uns vor bösen Überraschungen.

Und was ist mit Ihrer Gesundheit? Wann waren Sie zur letzten Vorsorgeuntersuchung, dem sog. Check-up?

Genau wie die Inspektion bei Ihrem Auto die Fahrtüchtigkeit erhalten hilft, indem notwendige Wartungen vorge-nommen werden - so dient der Check-up der Früherkennung von Krankheiten und dem Erhalt Ihrer Lebensqualität. Gedacht ist diese Untersuchung vor allem für diejenigen, die nicht krank sind, sich nicht krank fühlen – und weiterhin gesund bleiben wollen!x

Vorsorge statt Krankheit
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Vielleicht haben auch Sie Bedenken, dass so eine Vorsorgeuntersuchung unangenehm ist und viel Zeit kostet. Wartezeiten entstehen jedoch kaum und die durchzuführenden Untersuchungen tun nicht weh. Der Nutzen ist auf jeden Fall viel größer als "der kleine Piks" bei der Blutentnahme. Denn gerade unsere sog. Volkskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen sich schleichend ein. Sie verursachen lange keine Beschwerden - können aber schwerwiegende Folgen haben. Werden Sie jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, können Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen oder Amputation vermieden oder zumindest verzögert werden. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung kann der Arzt feststellen, ob bei Ihnen Anzeichen für diese Volkskrankheiten vorhanden sind.

Ab dem 36. Lebensjahr können Männer und Frauen diese Vorsorgeuntersuchung alle zwei Jahre in Anspruch nehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dabei die Kosten für die körperliche Untersuchung, die Bestimmung von Blutzucker und Cholesterin im Blut sowie die Untersuchung des Urins mittels Teststreifen.
Darüber hinaus können weitere Untersuchungen medizinisch sinnvoll sein, um Risiken noch genauer zu bestimmen und auch Erkrankungen anderer Organe zu erkennen:

  • Zusätzliche Blutuntersuchungen (z.B. zur Kontrolle von Schilddrüsen-, Leber- und Nierenfunktion)
  • Untersuchungen von Herz und Lunge (Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Lungenfunktionstest)
  • Ultraschalluntersuchungen von Bauch und Schilddrüse, Herz und Gefäßen

Auch Krebsvorsorgeuntersuchungen (z.B. »Hautkrebsscreening, Darmkrebsvorsorge) sollten beim Check-up nicht ausgenommen werden.

In einem Gespräch mit Ihnen wird aus der Vielzahl von möglichen Untersuchungen Ihr persönliches Profil zusammen-gestellt. Bei der Auswahl spielen Risikofaktoren wie z.B. Rauchen, familiäre Belastungen, berufliche Risiken und weiteren Umweltfaktoren eine Rolle. In diesem Zusammenhang wird auch die Kostenübernahme geklärt.

Sollte der Check-up Ihr Interesse gefunden haben - sprechen Sie uns an! Wir beantworten gerne Ihre Fragen!

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